Schneller
Ausgelegt für
Megawatt-Ladeleistungen
Leichter
Bis zu 65%
Gewichtsreduktion
Effizienter
Bis zu 70 % Materialeinsparung
Adaptierbar
Individuell an
Kundenanforderungen anpassbar
Hochleistungs-Ladearchitektur für Megawatt-Anwendungen und zukünftige Leistungsklassen
Die Reduzierung der Ladezeit bleibt eine zentrale technische Herausforderung in EV-Architekturen. Höhere Stromstärken führen zwangsläufig zu steigenden thermischen Belastungen – insbesondere im fahrzeugseitigen Ladeleitungssystem und an der Schnittstelle zur Ladebuchse.
GG Group, VOSS Automotive und Amphenol-Tuchel Electronics haben gemeinsam eine gekühlte Hochvolt-Ladeleitung entwickelt, für die bereits eine funktionsfähige CCS2-Lösung verfügbar ist. Auch weitere regionale Schnittstellenstandards wie NACS, CCS1, GB/T und CHAdeMO werden unterstützt. Durch die Integration von Kabeldesign, Verbindungstechnologie und fluidbasierter Thermomanagement-Lösung in ein abgestimmtes Gesamtsystem lässt sich die Stromtragfähigkeit gegenüber konventionellen, nicht gekühlten Lösungen um bis zu 70 % steigern.
Die Architektur ist für die nächste Generation von Hochleistungs-Ladeplattformen ausgelegt.
Direktor Group Product Management & Business Development
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Die Herausforderung: Thermische Grenzen begrenzen die Ladeleistung.
Während Inverter, Elektromotoren und HV-Batterien in der Regel flüssigkeitsgekühlt sind, gilt dies für elektrische Verbindungsleitungen und fahrzeugseitige Ladeleitungen meist nicht. Um Überhitzung zu vermeiden, müssen die Ladeströme daher begrenzt werden – was die erreichbare Ladeleistung direkt einschränkt.
Konventionelle Lösungen versuchen dies durch größere Leiterquerschnitte oder starre Stromschienen (Busbars) zu kompensieren. Dies führt jedoch zu höherem Systemgewicht, geringerer Flexibilität und zusätzlichen Integrationsherausforderungen bei begrenztem Bauraum.
Eine skalierbare Lösung erfordert daher ein effektives Thermomanagement direkt im Ladepfad.
Unser Ansatz zur Bewältigung der Herausforderungen
Gekühlte Leitungssysteme als fehlendes Bindeglied für die Anforderungen moderner Hochleistungs-Stromverteilung
Strategische Partnerschaft mit Systemlieferanten für fluidische und elektrische Verbindungstechnologien
Hohe Stromtragfähigkeit bei reduziertem Gewicht
Flexible und leichte HV-Leitungssysteme für Hochleistungs-Energieübertragung
Skalierbare und anpassungsfähige Lösung zur Reduzierung von Varianten
Die Lösung: Aktive Kühlung – integriert in Kabel und Ladebuchse
Das Power2Flow® Hochvolt-Ladeleitungssystem integriert einen mehrschichtigen Polymer-Wärmetauscher von VOSS direkt in die Kabelstruktur. Das System transportiert das Kühlmedium von der Batterieschnittstelle bis zum Lade-Inlet und kühlt damit gezielt den Bereich mit der höchsten thermischen Belastung.
Das Design ermöglicht eine effiziente Wärmeabfuhr bei gleichzeitig elektrischer Isolation und Kompatibilität mit Wasser-Glykol-Gemischen sowie verschiedenen Immersionsfluids. Durch die verbesserte Wärmeleitfähigkeit kann der Leiterquerschnitt reduziert werden, ohne die Stromtragfähigkeit zu beeinträchtigen.
Die Schnittstelle zur Ladeinfrastruktur bildet die leistungsoptimierte CCS2-Ladebuchse CHARGESOK® von Amphenol-Tuchel Electronics, die über eine direkte Kühlung der DC-Kontaktkammern verfügt. Die aktive Kühlung an der Stelle des Stromübergangs verbessert die thermische Stabilität deutlich – auch bei hohen Lasten.
Das Ergebnis ist eine vollständig abgestimmte elektro-thermische Ladearchitektur.
Bestehender CCS2-HV-Leitungssatz Prototyp
Leichtbau: Reduziertes Gewicht
Hohe Flexibilität: Verbesserte Handhabung und Integration
Thermomanagement: Power2Flow® gekühltes HV-Kabel
Material: Aluminium
Unterstützte regionale Schnittstellenstandards